Innsbruck - Meran
Durchquerung der Stubaier- und Ötztaler-Alpen im August 1997 mit Alpinschule Laserer.
Teilnehmer: Bruno (Bergführer), Bettina, Günther, Robert, Dirk
- Sonntag: Treffen am Bahnhof Innsbruck, Busfahrt ins Stubaital und Aufstieg zur Sulzenauhütte (2191m).
Mein erster Tag als Alpinist, relativ ruhiger Auftakt der Woche.
- Montag: Übers Pfaffenjoch (3213m) zur Hildesheimer Hütte (2900m). Gemütliche alte Holzhütte
mit gutem Service. Nach 9 Stunden ziemlich am Ende der Kräfte.
- Diestag: Abstieg nach Sölden im Ötztal, Taxi zum Parkplatz Rettenbachferner und übers Pitztaler
Jöchl zur Braunschweiger Hütte (2758m). Bis Sölden Blasen gelaufen, Leukoplast gekauft. Am Pitztaler
Jöchl teilweise luftiger Grat. Wieder erholt vom Vortag.
- Mittwoch: Aufstieg zum oberen Rettenbachferner und übers Rettenbach Joch (2990m) zum Parkplatz
Tiefenbachferner. Panoramaweg nach Vent (1900m) und Aufstieg zur Breslauer Hütte (2844m). Langer Tag,
mit letzter Kraft angekommen. Eingangsbereich und Treppenhaus der Hütte haben das Flair eines 50er Jahre
Mietshauses.
- Donnerstag: Abstieg zu den Rofenhöfen (2011m) und Aufstieg zur Martin-Busch-Hütte (2501m).
Ein Tag zum 'Erhohlen'. Bruno steht gar nicht auf die Hütte und teilt dies gerne und oft mit.
- Freitag: Aufstieg zur Similaun Hütte (3010m), kurze Pause, Aufstieg zum Similaun (3600m). Schlechtes
Wetter zieht auf. Oberhalb von 3500m mache ich Schlapp und warte bis die anderen vom Gipfel zurückkommen.
Die Hütte ist wegen eines Brandes neu aufgebaut und wird von einem jungen Team geführt. Sehr gut.
- Samstag: Früher Abstieg nach Vernagt im Schnalstal und Busfahrt nach Meran. Mit dem Zug über
Innsbruck nach Hause. Traumhafter Abstieg, immer den grün schimmernden Vernagtsee im Blick. Südtirol
zeigt sich sehr mediteran. Die 12-Stunden-Rückfahrt mit dem Zug ist fast der anstrengenste Teil der Tour.
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Oberstdorf - Meran
Überquerung der Alpen von Nord nach Süd auf dem E5 im August 1998 mit dem DAV-Summit-Club.
Teilnehmer: Peter (Bergführer), Renate, Susanne, Birgit, Inge, Ute, Gerhard, Wilhelm, Fred, Robert, Martin, Heiko, Dietrich, Dirk
- Samstag: Treffen in Oberstdorf, Aufstieg zur Kemptener Hütte (1846m). Leichter Regen beim Aufstieg und
Rückenschmerzen von der Zuganreise. Das kann ja heiter werden.
- Sonntag: Über das Untere Mädelejoch nach Holzgau im Lechtal. Taxi ins Madautal und Aufstieg
zur Memminger Hütte (2242m). Besseres Wetter, tolle Landschaft.
- Montag: Aufstieg zur Seescharte (2599m) und Abstieg nach Zams im Inntal (780m). Morgens recht kalt,
später leichter Regen. Der lange Abstieg geht in die Knie. Meine Rückenprobleme sind weg.
- Diestag: Mit der Venetbahn auf den Krahberg und Abstieg nach Wenns im Pitztal. Busfahrt nach Mittelberg (1740m)
und Aufstieg zur Braunschweiger Hütte (2759m). Am Krahberg in der tollen hochalpinen Heidelandschaft
leicht verlaufen. Aufstieg zur Hütte in brütender Sonne. Total erledigt.
- Mittwoch: Aufstieg über den Mittelbergferner zum Mittelbergjoch. Über den Taschachferner auf die
Wildspitze (3780m). Vom Brochkogeljoch über den Vernagtferner zur Vernagthütte (2766m).
Tolles Wetter und super Aussicht auf der Wildspitze bis in die Schweizer Alpen. Bei Ankunft nach 12 Stunden
zwar erschöpft, aber gut drauf.
- Donnerstag: Kurzer Abstieg zum Hochjochhospiz (2423m), dann zur Schönen Aussicht und Abstieg nach
Kurzras. Busfahrt nach Meran ins Hotel. Auf- und Abstiege nicht steil, aber die Woche macht sich bemerkbar.
Das Hotel ist ein ziemlich vornehmes altes Teil mit vielen älteren Kurgästen. Abends Rotwein in
der Altstadt bis spät in die Nacht. Sehr südliches Ambiente.
- Freitag: Heimreise mit der Bahn
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Kombikurs Rudolfshütte
Kombikurs für Hochtouren in Eis und Urgestein im August 1999 mit dem DAV-Summit-Club.
Teilnehmer:
Gruppe 1: Roman (Bergführer), Eva, Helmuth, Robert, Andreas, Karlheinz
Gruppe 2: Walter (Bergführer), Ines, Frank, Jürgen, Johannes, Dirk
Die Rudolfshütte liegt in 2315m Höhe in der Granatspitzgruppe (Hohe Tauern) und ist das Ausbildungszentrum
des OeAV.
- Sonntag: Anreise, Begrüssung und Ausgabe der Leihausrüstung.
- Montag: Eingehtour zum Tauernkogel (2683m), dabei Tipps zum Gehen in weglosem Gelände. Auf dem
Rückweg Abbremsen von Sturzen auf Schneefeldern.
- Diestag: Schlechtes Wetter, daher Übungen in der Hütte: Fallenlassen ins Seil, Abseilen.
- Mittwoch: Steigeisengehen auf dem Sonnblickkees. Vertikal- und Frontalzackentechnik. Die Sonnenfinsternis
haben wir wegen dicher Wolken nicht gesehen.
- Donnerstag: Tour auf den Sonnblick (3088m). Aufstieg zunächst über den Gletscher, dann folgt ein
leichter Urgesteinsgrat. Der Berg macht seinem Namen keine Ehre.
- Freitag: Kletterübungen in der Hütte wegen Schlechtwetter. Seilkommandos und Kletterwand.
- Samstag: Tour zur Granatspitze (3086m). Aufstieg zunächst über den Gletscher dann in 2er-Seilschaft
auf einem Grat (II/III). Beim Abstieg 20m Abseilen auf den Gletscher.
- Sonntag: Steigeisentechnik auf dem Sonnblickkees. Standplatzbau im Eis. Eisklettern in 2er-Seilschaft.
Auf dem Rückweg Überquerung eines Baches an einem Seil. Dichter Nebel.
- Montag: Felsklettern im Klettergarten unterhalb des Sonnblickkees. Technik ist wichtiger als Kraft!
Ziemlich heftiger Wind.
- Diestag: Spaltenbergung: Zuerst in der Hütte, dann in Echt.
- Mittwoch: Heimreise
Infos zu diesem Kurs gibt es auch auf der
Homepage von Johannes .
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Hochtourenwoche Silvretta
Hochtouren auf leichte 3000er von Jamtal- und Wiesbadener Hütte im August 2000 mit dem DAV-Summit-Club.
Teilnehmer:
Günther, Gernot (Bergführer),
Eva, Gertrud, Susanna, 2x Uschi, Horst, Klaus, Knut, Moritz, Peter, Sebastian, Sepp, Dirk
- Sonntag: Anreise mit Bus & Bahn nach Galtür, Aufstieg zur Jamtalhütte (2165m). Leichter Regen.
- Montag: Eingehtour zum Kronenjoch/Bischof Spitze. Umkehr auf 2800m wegen Schneebrettgefahr. Zu Beginn leichter Regen.
Am Abend Vortrag vom alten Franz Lorenz über die Silvretta.
- Diestag: Über den Jamtalferner zur Gemsspitze (3114m). Unschwer. Wetter wird besser.
- Mittwoch: Hüttenwechsel. Über den Jamtalferner zur Oberen Ochsenscharte (2977m). Über den Westgrat auf die
Dreiländerspitze (3197m). Schlechte Verhältnisse am Grat (weicher Schnee). Umkehr einige Meter unter dem Gipfel, der für
die gesamte Gruppe ohnehin zu klein ist. Abstieg über den Vermuntgletscher zur Wiesbadener Hütte (2443m).
- Donnerstag: Über den Ochsentaler Gletscher zur Buinlücke (3054m) und auf den Piz Buin (3312m) über die Westflanke
mit leichter Kletterei (I-II). Bestes Wetter.
- Freitag: Ebenfalls über den Ochsentaler Gletscher zum Silvrettahorn (3244m). Aufgrund der Gruppengröße und -stärke nur bis zum
Vorgipfel (etwa 3220m). Danach ausgesetzer Gipfelgrat (II-III).
- Samstag: Abstieg in 90 Minuten zum Silvretta-Stausee / Bieler Höhe und mit Bus & Bahn nach Hause.
Die Hütten: Die Qualitäten der Jamtalhütte sind ja inzwischen hinlänglich bekannt. Eine positive Überraschung war die Wiesbadener Hütte.
Der grandiose Ausblick auf den zerklüfteten Ochsentaler Gletscher und gastronomischen Gegebenheiten (Zimmer, Küche, Bedienung) machen
die Hütte zum idealen Hochtourenstützpunkt in der Silvretta.
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