An dieser Stelle möchte ich auf einige Bücher zum Thema Berge hinweisen, die mir besonders gefallen haben, denn auch
in der Zeit des Internet ist Lesen immer noch die intensivste Art der Auseinandersetzung mit einem Thema.
- Joe Simpson, Sturz ins Leere: Aus eigener Erfahrung berichtet der Autor wie man auf einen 6000er in den Anden steigt, sich oben
das Bein bricht, beim Abseilen in eine Gletscherspalte stürzt und trotzdem nicht die Lust am Bersteigen verliert. Sehr spannend.
- Joe Simpson, Spiel der Geister: Autobiographie eines Bergsteigerlebens mit diversen lsebensbedrohlichen Situationen.
In jedem Kapitel kommt mindestens ein Freund des Autors in den Bergen um. Trotzdem sehr interessant.
- Peter Matthiessen, Auf der Spur des Schneeleoparden: Bericht des Autors über ein Trekking durch das Innere Dolpo in
Nepal. Spannende Reisebeschreibung mit vielen Infos zur dortigen, tibetisch geprägten Kultur.
- John Pilkington, Am Fuß des Himalaja: Beschreibung eines Trekks durch den Westen Nepals vom Pokhara westwärts bis zur
indischen Grenze zu einer Zeit, als dort noch keine Europäer unterwegs waren.
- B. R. Banzhaf, Trekking in Nepal: Fast alle möglichen Trekkingrouten werden mehr oder weniger detailiert vorgestellt.
Dazu eine Menge Hintergrundinfos.
- Reinhold Messner, 13 Spiegel meiner Seele: Sehr persönliche Reflexionen eines Lebens in und mit den Bergen. Kein typische
Messner-Buch
- D. Elsner / J. Haase, Bergsport-Handbuch: Gute Übersicht über die verschiedenen Disziplinen des
Alpinismus. Eignet sich gut, um eine praktische Ausbildung vorzubereiten oder aufzufrischen.
Zu der inflationären Bücherflut zu den Themen 'Everest im Mai 96' und 'Mallory und der Everest' möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen.
Möge der interessierte Leser sich selbst eine Meinung bilden.
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